Schwarze Mangrove
Avicennia germinans
Die zweite Welle der Küsteneroberung. Etwas weiter landeinwärts als ihre rote Schwester besiedelt die Schwarze Mangrove mit ihren charakteristischen, aus dem Boden ragenden Atemwurzeln die höher gelegenen Bereiche.
Die Schwarze Mangrove (Avicennia germinans) wächst in den etwas höher gelegenen und salzigeren Bereichen hinter der Roten Mangrove. Ihre auffälligsten Merkmale sind die hunderte von fingerartigen Pneumatophoren (Atemwurzeln), die senkrecht aus dem Schlamm ragen und den Sauerstoffaustausch ermöglichen.
Die Blätter scheiden überschüssiges Salz über spezielle Drüsen aus – bei genauem Hinsehen kannst du Salzkristalle auf der Blattoberfläche erkennen. In Panama sind Schwarze Mangroven an beiden Küsten verbreitet.
Lebensraum
Höher gelegene Bereiche der Gezeitenzone, hinter der Roten Mangrove. Toleranter gegenüber hohem Salzgehalt.