Darauf kannst du dich in Panama verlassen
Wenn man den Kontinent wechselt, gibt es zwei Themen, bei denen man keine Kompromisse machen will: Die eigene Sicherheit und die ärztliche Versorgung. Die gute Nachricht vorweg: Panama bietet in beiden Bereichen die besten Voraussetzungen in ganz Zentralamerika.
Die medizinische Versorgung: Privatmedizin auf US-Niveau
Das öffentliche Gesundheitssystem in Panama ist extrem günstig, leidet aber oft unter langen Wartezeiten und mangelnder Ausstattung. Als Expat nutzt du am besten zu 99 % das private System. Und das ist schlichtweg exzellent.
Besonders in Panama-Stadt findest du Krankenhäuser, die absolut auf dem Niveau der USA oder Europas arbeiten. Das bekannteste Beispiel ist das Pacifica Salud (Hospital Punta Pacifica), das einzige Krankenhaus in der Region, das direkt an die renommierte Johns Hopkins Medicine aus den USA angeschlossen ist. Auch die Clínica Hospital San Fernando oder das Hospital Nacional bieten erstklassige Medizin.
- Die Ärzte: Viele panamaische Spezialisten haben ihre Facharztausbildung in den USA, Mexiko oder Europa absolviert und sprechen fließend Englisch.
- Keine Wartezeiten: Auf ein MRT oder einen Termin beim Facharzt wartest du hier oft nur wenige Tage.
- Krankenversicherung: Eine private Krankenversicherung ist absolute Pflicht. Lokale Versicherer bieten hervorragende Tarife, die für gesunde Menschen oft schon ab 100 bis 150 USD im Monat zu haben sind. Wir empfehlen, das rechtzeitig abzuschließen, da Vorerkrankungen in Panama oft hart ausgeschlossen werden.
Wie sicher ist Panama wirklich?
Lass dich nicht von Schauermärchen über Lateinamerika verrückt machen. Panama ist das sicherste Land in Zentralamerika. Die politische Lage ist extrem stabil und Gewaltverbrechen gegen Touristen oder Auswanderer sind eine absolute Seltenheit. Panama schützt seinen Ruf als Wirtschafts-Hub mit einer sehr präsenten und hilfsbereiten Polizei.
Trotzdem gilt: Du bist nicht in der Schweizer Provinz, sondern in Lateinamerika. Gesunder Menschenverstand ist angebracht. Es gibt ganz klar definierte "Rote Zonen" (wie El Chorrillo oder Teile von San Miguelito in Panama-Stadt sowie bestimmte Ecken in der Stadt Colón). Dort hast du als Ausländer schlichtweg nichts verloren.
Im normalen Alltag – egal ob du abends im hippen El Cangrejo spazieren gehst, am Pazifikstrand joggst oder in Boquete auf der Terrasse sitzt – kannst du dich völlig frei und sicher bewegen. Wenn du nachts nicht sturzbetrunken mit der Rolex am Handgelenk durch dunkle Gassen läufst, lebst du in Panama sehr friedlich und unbeschwert.